Die letzten Veranstaltungen

Besichtigung der Gewächshäuser der Botanischen Gärten

Am Donnerstag, den 3. August 2017, besichtigten wir die Gewächshäuser des Botanischen Gartens der Universität Bonn. Bbr. Gossmann v. Ente hatte aufgrund seiner guten Verbindungen zur naturwissenschaftlichen Fakultät diese Führung vorbereitet und eine herausragende Wissenschaftlerin engagiert. Sie stellte uns die Tropenhäuser, die Pflanzen der Regenwälder und die Besonderheiten der dort präsentierten Gewächse fachkundig vor. Alle anwesenden 15 Besucher waren begeistert.


Anschließend besuchten wir bei schönem Wetter die Terrasse des Restaurants Nees - Brigitte und Bbr. Dr. Bangert v. Ziethen stießen noch dazu - und genossen den Wein, das Bier und das Essen mit Blick in den Botanischen Garten.  Es war vom Wetter und von der Situation her fast südeuropäisch!

Fahrt nach Mainz am 08.06.2017

Von einem besonderen Höhepunkt in der OV-Veranstaltungsreihe berichte ich hier:

Bei herrlichem Stadtbesichtigungswetter führten uns die gebürtigen Mainzer Brigitte Bangert und Bbr. Dr. Dieter Bangert v. Ziethen durch die Mainzer Altstadt. Sie verstanden es, uns den Charme der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt, deren über 2000-jährige Geschichte und die sehenswerte historische Bausubstanz näher zu bringen. Jeder von uns konnte den Rundweg durch den Altstadtkern persönlich nachvollziehen, da Bbr. Ziethen bereits auf der Hinfahrt in der Bahn Stadtpläne verteilt hatte - auch damit bewies er wieder seine hervorragenden Organisationsfähigkeiten! Nach der Stärkung im empfehlenswerten "Proviantamt" folgte als abschließender Höhepunkt der Besuch der Kirche St. Stephan, in der uns eine Sonderführung zum Bau und zu den neuen Glasfenstern des jüdischen Künstlers Marc Chagall gegeben wurde. Nach einem kurzen Besuch des ebenfalls sehr sehenswerten Kreuzganges erwanderten wir noch die Zitadelle und fuhren abschließend mit dem Stadtbus zurück zum Hauptbahnhof.

Auch die Rückfahrt mit der Bahn gestaltete sich unkompliziert, so dass wir pünktlich in Bad Godesberg bzw. in Bonn wieder ankamen.

Unser herzlicher Dank für die Vorbereitung und Durchführung dieses Tagesausfluges gilt Brigitte Bangert und Bbr. Ziethen!

"Iran - frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste"

Eine höchst interessante Ausstellung in der Bundeskunsthalle besuchten wir - 15 Teilnehmer - am 9. Mai 2017. Durch den sehr kompetenten Museumsführer wurden wir eingewiesen in die Entstehung früher städtischer Kulturen auf dem Gebiet des heutigen Iran zur Zeit des 7. Jahrtausends v. Chr. bis zum 1. Jahrtausend v. Chr.. Den Abschluss bildete der Besuch in dem "Persischen Garten" vor der Bundeskunsthalle. Dieser umschlossene und ummauerte Garten wird oft als Darstellung des Paradieses betrachtet; manches davon findet sich sehr viel später auch in christlichen Klosteranlagen wieder. 

Bei der "Nachbesprechung" waren wir uns einig, dass wir von dieser Ausstellung und der Einführung - der Führer war Peter Ditzel - begeistert waren.

Stammtisch am 21.04.2017 im Parkrestaurant Rheinaue

Ein Stammtisch mit über 20 Teilnehmern! Eine derartig hohe Resonanz hatten wir bei einem gemeinsamen Stammtisch schon lange nicht mehr! Dabei war das Wetter noch nicht einmal besonders einladend, so dass wir den Blick auf das Siebengebirge nur aus dem Innenraum genießen konnten. 


Die Gespräche, das Essen und die Getränke waren gut, so dass große Zufriedenheit herrschte. Die Planung weiterer Veranstaltungen konzentrierte sich auf einen Besuch der Iran-Ausstellung in der Bundeskunsthalle, die Tagesfahrt nach Mainz und einen Besuch des Botanischen Gartens beim Poppeldorfer Schloss.  Weitere Ankündigungen zu interessanten Veranstaltungen werden also folgen.


 

 

Besuch des Arithmeums am 10.02.2017

 

 Das Arithmeum (www.arithmeum.de) ist ein Museum zum Thema "Rechnen einst und heute". Es ist eine zentrale Einrichtung der mathematischen Fakultät der Universität Bonn. Das Arithmeum beherbergt die weltweit umfassenste Sammlung historischer Rechenmaschinen und präsentiert mithin die Höhepunkte der Geschichte des mechanischen Rechnens. Darüber hinaus wird auch die Funktionsweise von aktuellen Mikroprozessoren erklärt. Höchst interessant ist bereits das Gebäude - einer der wenigen wirklich klassisch gestalteten und gelungenen Neubauten in Bonn aus den letzten 20 bis 25 Jahren. Auch das Museumsdesign selbst basiert auf einem durchgehenden "Minimalkonzept", d.h. es kontrastieren Bauhaus-Vitrinen mit modernen Stahltischen und Stuhlklassikern.

Im Rahmen einer Sonderführung wurde uns - insgesamt 18 Besuchern - verdeutlicht, dass die museale Sammlung von alten, mechanischen und auch neuen Rechenmaschinen nicht nur spannend, sondern auch faszinierend sein kann.

Für die gemeinsame "Nachbesprechung" im größeren Kreis bewährte sich wiederum das "Rose's" und dessen engagierte Bedienung.

 

Besuch in der Bundeskunsthalle am 27.09.2016
In großer Runde - über 20 Teilnehmer - besuchten wir die aktuelle Ausstellung "Der Rhein. Eine europäische Flussbiografie". In zahlreichen Kapiteln wird der Rhein von seinen Quellen bis zum Rhein-Maas-Schelde-Delta gezeigt. Die Schwerpunkte der Ausstellung liegen dabei in der Darstellung der Geografie des Rheines, in seiner Geschichte sowie in seiner politischen Bedeutung. Die Ausstellung, die wir mit einem sehr guten Museumsführer besuchten, regt zu einem nochmaligen Besuch an! Zum Abschluss trafen wir uns im neuen Restaurant "Konrads", das seit einigen Monaten im Kongresshotel betrieben wird. Dabei wurden mit Strippe und Beate Unruh auch Vorstellungen zur gemeinsamen Gestaltung von Ausflügen mit dem OV Koblenz diskutiert, wie Besuche des Schlosses Stolzenfels oder einer Müllverwertungsanlage im Raum Montabaur.

 

OV-Stammtisch im "Bottler" am 22.04.2016
An diesem Freitagabend traf sich eine kleine Gruppe im "Bottlers". Wir waren leider nur sieben Personen, wurden glücklicherweise aber durch den Schwiegersohn von Renate Kiene und Boris "verstärkt". Die Räumlichkeiten im "Bottler" und das Essen sowie die Getränke sagten uns zu, so dass auch die allgemeine Stimmung lebhaft und gut war.

 

 

 

Besuch im Akademischen Kunstmuseum - Antikensammlung der Universität Bonn - am 10.03.2016
Eine Führung durch das Akademische Kunstmuseum am südlichen Abschluss der Hofgartenwiese stand am 10. März 2016 auf dem Programm. Über 20 Damen und Mitglieder des OV nutzen die Gelegenheit, einen nahezu unverfälschten Museumsbau des 19. Jahrhunderts mit Hörsaal und Bibliothek kennen zu lernen. Bei dieser Gelegenheit wurden uns insbesonders die wichtigsten antiken Skulpturen in Abgüssen sowie die verschiedenen Abgusstechniken vorgestellt.
Die Kustodin des Museums erläuterte uns zunächst die Geschichte des Gebäudes, das ursprünglich - separat von der Universität im Stadtschloss - in den 1820er Jahren als Anatomieraum errichtet wurde. Als die Anatomie dann in den 1870er Jahren zur Nussallee verlegt wurde, erfolgte hier nach längeren Diskussionen die Unterbringung der Antikensammlung der Universität. Anhand der zahlreichen Abgüsse wurden wir dann über die Entwicklung der antiken griechischen und römischen Skulpturen unterrichtet. Interessant war dabei vor allem die Entwicklung in der Darstellung der Bewegung der Figuren.
Zu der "Schlussbesprechung" trafen wir uns dann fast vollzähling im Restaurant "Rose's" am Martinsplatz.

Besuch der Ausstellung "Japans Liebe zum Impressionismus - von Monet bis Renoir" in der Bundeskunsthalle am 03.11.2015
Die Bundeskunsthalle präsentiert wieder einmal eine herausragende Gemälde- und Bronzegußausstellung! Rund 80 zum Teil weitgehend unbekannte impressionistische Meisterwerke von Manet, Monet, Pissarro, Renoir, Cezanne, Gauguin, van Gogh und anderen aus den bedeutendsten japanischen Sammlungen werden erstmals wieder in Europa gezeigt. Ziel der Ausstellung ist es, diese Höhepunkte des Impressionismus einem breiten Publikum zu präsentieren, und sie gleichzeitig japanischen Künstlern gegenüberzustellen, die von den französischen Impressionisten inspiriert wurden. Diese Ausstellung motivierte auch uns, in größerem Kreis an der angebotenen Führung teilzunehmen. Frau Rolli, die wir dabei um ersten Mal kennengelernt haben, überzeugte uns dabei insbesondere dadurch, dass sie uns auf die verschiedenen Maltechniken und -weisen hinwies.  Den Abschluss bildete - wie eigentlich immer - der gemeinsame Ausklang in der Cafeteria der Bundeskunsthalle.

Besuch der Ausstellung "Revolution Jungsteinzeit" im Rheinischen Landesmuseum am 21.10.2015
Die Jungsteinzeit verzeichnet die bis heute bedeutsamste Revolution in der Geschichte der Menschheit: Gegen Ende der letzten Eiszeit - vor etwa 10000 Jahren - begannen die Menschen seßhaft zu werden und das Leben als Sammler und Jäger aufzugeben. Es wurden erste, primitive festen Siedlungen in Holzbauweise errichtet, Getreideanbau und Viehzucht dienten nunmehr als Ernährungsgrundlage. Die Ausstellung "Revolution Jungsteinzeit" im Rheinischen Landesmuseum brachte uns diesen Zeitabschnitt in faszinierender Weise zur Kenntnis.  Sie zeigte diese Umbruchszeit der Menschheitsgeschichte, in dem zunächst Siedlungsraum und Ackergrund in die zum Teil dichten Urwälder durch Rodungen geschaffen werden mussten.  Es wurden bereits erste Brunnen in Holzbauweise errichtet, die bei Ausgrabungen auch im Rheinland gefunden wurden, ebenso wurden im Rheinland Gräberfelder aus jener Zeit festgestellt, die in der Ausstellung dokumentiert werden. - Die Ausstellung wurde von einem kleinen, aber interessierten Kreis - einschließlich zweier Enkelkinder - besucht und fand einen geselligen Abschluss im Museumsrestaurant.

Führung durch das Museum "Römervilla" in Bad Neuenahr
Am 9. Mai 2015 besichtigten wir - d.h. insgesamt 15 Bundesbrüder und Gäste - das Museum "Römervilla" in Bad Neuenahr-Ahrweiler am Fuße des sog. Silberberges. Der Museumsführer verdeutlichte uns eingehend die Geschichte dieses herausragenden archäologischen Fundplatzes und die Historie des hier ausgegrabenen früheren römischen Gutshofes. Dieser war ursprünglich bereits um die Mitte des ersten Jahrhunderts nach Chr. entstanden, danach mehrfach vergrößert und umgebaut und wohl in der Zeit um 260 nach Chr. planmäßig geräumt worden. Nach dieser Räumung erfolgte eine Umnutzung als Herberge und Gasthaus, in die anschließend dann auch noch eine Eisen- oder Silberschmelze einzog. Nach dem völligen Verfall und der Bedeckung des Geländes mit Schutt und Geröll von dem sog. Silberberg entstand an diesem Platz ein frühmittelalterlicher christlicher Friedhof. - Wir waren beeindruckt von den detaillierten Erläuterungen des Museumsführers und von dem hervorranden Erhaltungszustand vieler seltener Baudetails - z.B. der Fußboden- und Wandheizungsanlage sowie zahlreicher Wand- und Deckenmalereien. - Der Abschluss fand dann in unterhaltsamer Runde im früheren Kloster Marienthal statt. - Euch, Karin Waldeck und Detten, herzlichen Dank für die hervorragende Organisation dieses interessanten Besuches!
 

Wanderung am 12.07.2014

 Diesmal war das Wanderziel auf der rechten Rheinseite: Bbr. Peter Kiene v. Boris hatte zusammen mit seiner Frau Renate eine Wanderstrecke am Fuße des Westerwaldes in der Nähe von Asbach erkundet und ausgearbeitet.

Auf dem vereinbarten Parkplatz an der Kirche von 53567 Buchholz trafen sich 10 Damen und Bundesbrüder bei "sehr durchschnittlichem Wetter"!! Bei leichtem Regen und später bei - nur noch - bewölkten Himmel wanderten wir los. Es waren keine großen Höhenunterschiede zu bewältigen; wir wanderten durch eine hochattraktive Wiesen-, Wald und Moorgegend. Immer wieder sahen wir Rehe. Wegen der Feuchtigkeit auf einem Teilstück des Weges musste ein Umweg in Kauf genommen werden, so dass wir das vorgesehene Picknick auf dem idyllischen Rastplatz an einem Weiher gut gebrauchen konnten. Das spezielle an diesem Picknick bestand darin, dass Karin und Bbr. Dieter Waldeck v. Detten eine Stärkung in Form eines Weinschlauches aus dem Rucksack "zauberten", an dem wir alle mit Begeisterung teilhaben durften. Gestärkt und beschwingt ging es an den abschließenden Teil der Wanderung! Mit leichter Verspätung erreichten wir das gegenüber der Kirche von Buchholz gelegene Gasthaus Stroh - und stärkten uns dort erneut! -  Renate und Boris sagen wir hiermit ganz herzlich Dank für eine abwechslungsreiche und interessante Wanderstrecke.

Besichtigung und Führung in der Bonner Orgelbaufirma Klais am 17. Apri:

Die Familie Klais betreibt in vierter Generation eine der bekanntesten und größten Orgelmanufakturen (etwa 70 Beschäftigte) der Welt. Klaisorgeln sind nicht nur in unserem Raum, sondern beispielsweise auch in ganz Europa oder in Fernost zu hören. In Bonn sind beispielsweise die Orgeln der Bonner Münsterkirche, der Im-Namen-Jesu-Kirche, der Schlosskirche (Universität) und der Beethovenhalle von der Firma Klais gefertigt. Im Rahmen der Führung wurde uns jeder Arbeitsschritt zum Bau einer Orgel einschliesslich eines Orgelprospektes vorgestellt. Es handelt sich dabei um Handarbeit in höchster Perfektion! Jede Klaisorgel ist ein Unikat, das speziell für den Raum gefertigt wird, in dem es erklingt.  Die hochinteressante Führung dauerte über zwei Stunden, danach saßen wir noch im Brauhaus Machold zusammen. Ein Video von den Erklärungen zum Orgelbau ist vorhanden.

Mit dem Nachtwächter durch Bonn, am 14. März 2014

Zur gemeinsamen Nachtwächterführung trafen sich etwa 20 Damen, Gäste sowie Bundesbrüder und ließen sich durch den Nachtwächter in die Zeit am Ende des 17. Jahrhunderts zurückversetzen. Zunächst wurden wir alle zu Bonner Bürgern und katholischen Gläubigen ernannt. Danach durften wir die Stadt betreten - dabei mussten wir uns allerdings vor dem "zahlreichen Gesindel" in Acht nehmen. Dies gelang uns mit Hilfe von Kaba, der die Schlusslaterne trug und aufpasste, dass niemand verloren ging. Wir erfuhren von dem Nachtwächter viele geschichtlich interessante Neuigkeiten über die Stadt Bonn. Er beendete die Führung am Pranger vor dem Bonner Münster. Wir zogen danach noch - ohne uns auffällig zu verhalten (ausdrücklicher Hinweis des Nachtwächters!) - zur Stärkung ins "Höttchen".

Kaffeetrinken auf dem Bootshaus am 14.02.2014

Das umgebaute Bootshaus hat sich auch für diese Veranstaltung des OV wiederum bestens bewährt! An diesem Freitagnachmittag trafen sich über 20 Damen und Bundesbrüder zum gemeinsamen Kaffeetrinken. Kuchen und Kaffee hatte Karin Waldeck vorzüglich organisiert und ebenso den Raum ansprechend dekoriert. Liebe Karin, Du hast mit Sicherheit bemerkt, dass es aus Sicht aller Beteiligten ein gelungener Nachmittag war! Vielen Dank! Wie immer bei solchen Treffen wurden Gedanken lebhaft ausgetauscht, und es wurden Pläne für zukünftige Veranstaltungen geschmiedet.

 

Besuch der Ausstellung "Florenz!" am 21.01.2104 in der Bundeskunsthalle

Wieder einmal besichtigten wir eine herausragende Ausstellung in der Bundeskunsthalle! Mehr als 25 Bundesbrüder, Damen und Gäste besuchten unter der bewährten und sachverständigen Führung von Frau Dr. von Lippa die Ausstellung "Florenz!". Die bedeutsame Geschichte dieser Stadt für Italien und für Europa wurde uns anhand der zahlreichen Objekte und den Erläuterungen näher gebracht. Wir erfuhren noch einmal, dass Florenz die Stadt von Dante, Michelangelo und natürlich die Heimat der Medici war. Sie war im 15. und 16. Jahrhundert eine der reichsten Städte der europäischen Welt und gilt als Wiege der Renaissance.

Nach dem Rundgang trafen wir uns in dem neu gestalteten Restaurant der Bundeskunsthalle und diskutierten unsere Eindrücke. 

Winterwanderung am 15.12.2013

Trotz des eher trüben Wetters trafen sich an diesem Sonntag 18 Damen und Bundesbrüder zu der traditionellen Winterwanderung. Unter der Führung von Bbr. Joachim Hasselblatt v. Lupo wurde vom Kapellchen auf dem Rodderberg aus der Vulkankranz und das umliegende Gelände des Rodderbergs erwandert. Lupo führte uns dabei sachkundig in die geologische und historische Geschichte des Rodderbergs ein, bei dem es sich um einen relativ jungen Vulkan handelt, der weniger als 800 000 Jahre alt und daher noch fast in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben sei. Der Krater selbst sei eine breite Senke mit einem Durchmesser von etwa 800 m, dessen tiefste Stelle beim sog. Broichhof auf etwa 147 m über NN liege. Diese Stelle weise Besiedlungsspuren seit dem 13. Jahrhundert auf, als dort eine Wasserburg errichtet wurde. Lupo erläuterte uns auch die spezielle Geschicht des sog. Heinrichblicks, auf dem sich der frühe Richtplatz mit Galgen des vormaligen Ortes Mehlem befand. Er berichtete darüber hinaus an diesem Ort über die Sage von Heinrich und Kunigunde. Heinrich als der Mehlemer Amtmann wollte die schöne Kunigunde heiraten, wurde aber von den abgewiesenen Freiern fälschlich eines Mordes bezichtigt und an diesem Ort hingerichtet. Kunigunde zog sich daraufhin in das Kloster Nonnenwerth zurück und starb an ihrem Kummer. Noch heute treffen sich zur Sühne die Mehlemer Sebastianussschützen im Gedenken an Heinrich an jedem Karnevalsdienstag an der ehemaligen Richtstätte. Auch die Glocken der Mehlemer Kirche werden an diesem Tag traditionell gebeiert.

Das anschließende gemeinsame Mittagessen im Landgasthaus "Gut Broichhof" bildete den Abschluss dieser gelungenen Winterwanderung.

 

Besichtigung des LVR Industriemuseums Tuchfabrik Müller in Euskirchen-Kuchenheim am 17.10.2013

12 Damen und Herren aus unserem OV unternahmen an diesem Tag eine Zeitreise zurück ins Jahr 1961: Wir besuchten in Euskirchen-Kuchenheim das Industriemuseum "Tuchfabrik Müller". Der letzte Eigentümer dieser Tuchfabrik veriegelte 1961 die Tore und ließ die Produktionsstätte und den Maschinenpark unverändert stehen. In der Hoffnung, den Betrieb später wieder aufnehmen zu können, unterhielt der Inhaber nach wie vor das Fabrikgebäude und das Maschineninventar. Die Produktion wurde allerdings für gewerbliche Zwecke nie wieder aufgenommen. 1988 übernahm der Landschaftsverband Rheinland die komplette Tuchfabrik und zeigt bei jeder Führung durch das Museum die nach wie vor funktionsfähigen Spinn - und Webmaschinen in voller Aktion. So profitierten auch wir an diesem Nachmittag von dieser attraktiven und authentischen Präsentation einer über 50 Jahre alten Fabrikanlage.
Im Anschluss an die Führung besuchten wir das neu eröffnte "Cafe Landlust" in Meckenheim-Merl und bereiteten den interessanten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen oder Wein und Zwiebelkuchen intensiv nach.

Karin Waldeck und Detten, herzlichen Dank für diesen gelungenen Nachmittag!

 

Stammtisch am 09.08.2013 im "Maternus"

Ein ungewöhnlich großer Kreis "Daheimgebliebener" traf sich zum Sommerstammtisch im traditionsreichen Restaurant Maternus in Bad Godesberg - insgesamt 18 Damen und Bundesbrüder. Bbr. Gerd Unruh v. Strippe kam aus Bad Ems hinzu und Vbr. Franz-Josef Krick v. Quickly und Frau Ruth kamen sogar aus Dortmund. Es ergab sich wie immer ein lebhafter Gedankenaustausch, und es wurden Zukunftspläne und Anregungen für weitere Veranstaltungen diskutiert. So wurde auch für den Oktober ein Theaterbesuch des Theaterstücks "Das Bildnis des Dorian Gray" im "Kleinen Theater" in Bad Godesberg ins Auge gefasst.

 

 

Wanderung durch das Kasbachtal am 06.07.2013

An diesem Samstag trafen sich 11 Wanderer zu einer speziellen Tour, die auch Freunde alter Eisenbahnen auf ihre Kosten kommen ließ: Ausgangspunkt der Wanderung war Kalenborn bei Vettelschoss. Wir umrundeten zunächst den unter Naturschutz gestellten Asberg. Es handelt sich hierbei um einen ehemaligen Basaltsteinbruch, der zwischenzeitlich aufgelassen ist und sich zu einem Biotop gewandelt hat. Es folgte die Wanderung durch das idyllische Kasbachtal bis zur "Steffens Brauereischänke" (ca. 6-7 km), wo wir alle eine zünftige und reichhaltige Mittagsmahlzeit zu uns nahmen. Um 16.07 Uhr warteten wir pünktlich auf den historischen Schienenbus, der uns vom Steffensbahnhof zurück nach Kalenborn brachte.

Wanderung durch das Kasbachtal am 06.07.2013

An diesem Samstag trafen sich 11 Wanderer zu einer speziellen Tour, die auch Freunde alter Eisenbahnen auf ihre Kosten kommen ließ: Ausgangspunkt der Wanderung war Kalenborn bei Vettelschoss. Wir umrundeten zunächst den unter Naturschutz gestellten Asberg. Es handelt sich hierbei um einen ehemaligen Basaltsteinbruch, der zwischenzeitlich aufgelassen ist und sich zu einem Biotop gewandelt hat. Es folgte die Wanderung durch das idyllische Kasbachtal bis zur "Steffens Brauereischänke" (ca. 6-7 km), wo wir alle eine zünftige und reichhaltige Mittagsmahlzeit zu uns nahmen. Um 16.07 Uhr warteten wir pünktlich auf den historischen Schienenbus, der uns vom Steffensbahnhof zurück nach Kalenborn brachte.

 

 

Wanderung und Obstweinprobe am 24.05.2013

15 Damen und Alte Herren hatten an diesem Freitagnachmittag ein ungewöhnliches Ziel für ihre Wanderung in der Voreifel: Aufgrund der Anregung unseres Aktiven Martin Ulrich v. Van Jetleck schlossen wir die Wanderung mit dem Besuch des Obsthofes Ulrich in Grafschaft-Holzweiler ab. Dort hatten Van Jetleck und seine Familie ein rustikales Abendessen sowie eine Obstwein-, Likör- und Brändeprobe vorbereitet. Wir bekamen zunächst eine Einführung in die Technik der Obstweinvergärung, und es folgte danach die Verkostung. Da sehr großzügig zahlreiche Weine, Brände und Liköre angeboten wurden, stieg die Stimmung - naturgemäß! - kräftig an. Es war ein interessanter und anregender Abend, für den wir Van Jetleck und seiner Familie herzlich Dank sagen.

 

Besuch der Ausstellung "Lichtgestöber. Der Winter im Impressionismus" im Bahnhof Rolandseck am 11.04.2013

Das Arp-Museum im Bahnhof Rolandseck mit einer Sonderausstellung zu Winterlandschaften im Impressionismus war das Ziel von 12 Kunstinteressierten. Die Führung durch die Ausstellung verdeutlichte uns anhand der ausgestellten Winterlandschaften die Frage, warum die winterliche Atmosphäre als besonders interessantes Sujet empfunden wurde. Die Maler hielten schneeverwehte Alleen und eisglitzernde Flussläufe in ihren Bildern fest und experimentierten mit den unterschiedlichen Weißtönen.

Eine genüssliche Nachbereitung fand im "Bahnhofsrestaurant" statt.

Besichtigung des Radoms am Samstag, den 23.03.2013

An diesem Samstag konnten wir dank der hervorragenden Verbindungen und Organisation von Brigitte Bangert und Bbr. Dr. Dieter Bangert v. Ziethen das sogenannte Radom in Wachtberg-Berkum besichtigen, was einen Höhepunkt in unserem Programm darstellte. Das Interesse war entsprechend groß: Mehr als 25 Bundesbrüder, Verbindungsbrüder und Gäste waren anwesend, um endlich einmal einen Blick unter die "Kuppel" werfen zu können. Unsere Neugierde wurde vollauf befriedigt. Wir erfuhren u.a., dass das Radom eine Gesamthöhe von über 50 m und der durch die "weiße Hülle" geschützte Parabolspiegel der Großradaranlage einen Durchmesser von 34 m hat. Mittels dieses verdeckten, riesigen Radars können hochgenaue Vermessungen von Satellitenbahnen oder auch von "Weltraumschrott" über große Reichweiten durchgeführt werden. Eines der ursprünglichen verteidigungspolitischen Ziele war es, eventuell von Osten anfliegende Raketen sobald wie möglich zu erkennen.

Trotz der eisigen Kälte trafen sich anschließend noch viele Teilnehmer zu einem anregenden und "wieder aufbauenden" Imbiss im Restaurant "Gilgens".Nochmals herzlichen Dank an Brigitte und Ziethen!

 

Stammtisch am 15.02.2013

Das "Sudhaus" am Friedensplatz in der Bonner Innenstadt scheint sich zu unserem bevorzugten Treffpunkt für Stammtische zu entwickeln - jedenfalls für die Winterzeit: An diesem Freitagabend fanden sich zwölf Damen und Alte Herren zum gemeinsamen Gedankenaustausch ein. Es wurde - wie immer - bei bester Stimmung zusammen gegessen, getrunken und erzählt. Ein richtig netter Abend!

 

Besuch der Ausstellung "Willkommen aus der Urzeit - Die Urahnen unserer Tiere und Pflanzen" am 16.01.2013

Durch die Sonderausstellung im Museum Koenig, die weltberühmte Fossilienfunde aus der Grube Messel bei Darmstadt zeigt, führte uns die Zoologin Viola Hartmann - Tochter von Anne Gossmann und unserem Bbr. Rolf Gossmann v. Ente. Mit lebhaften und interessanten Erläuterungen gab sie uns - über 20 Anwesende - einen Eindruck davon, wie die Vorfahren der heutigen Tiere und Pflanzen vor annähernd 50 Millionen Jahren in Mitteleuropa ausgesehen haben. Sie ermöglichte uns damit einen Blick in die evolutionäre Entwicklung der Pflanzenwelt und nicht zuletzt der damals schon existierenden Fische und Säugetiere. Sie wies dabei auf die Besonderheiten der ausgestellten Fossilien hin, die sich durch ihren ungewöhnlichen Erhaltungszustand auszeichnen, da nicht nur Knochen sondern zum Teil auch Weichteile erhalten geblieben sind.

Die Nachbereitung erfolgte erstmalig im Restaurant "Dante" im benachbarten Hotel Kanzler, das sich für weitere Treffen als geeignet erwies.

 

Winterwanderung mit Weihnachtsbaumholen am 15.12.2012

Eigentlich war es keine Winterwanderung, denn es war sonnig, klar und dabei mit 8-10 Grad ungewöhnlich mild für Mitte Dezember. Es war eine fast frühlingshafte Stimmung, herrliche Luft und eine von Karin Waldeck und Bbr. Dieter Waldeck v. Detten hervorragend ausgesuchte Strecke durch den Rheinbacher Forst! Wir - d.h. 5 Damen und Alte Herren sowie 4 Aktive - wanderten gemeinsam etwa eine Stunde, um anschließend in der nahe gelegenen Schonung Weihnachtsbäume auszusuchen und zu verladen. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen in dem Restaurant "Burg Flamersheim", zu dem auch Konstanze Glöy und Bbr. Gerhard Glöy v. Abt angereist waren. Bei fröhlicher Stimmung und gutem Essen ließen wir die Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren und freuten uns auf gemeinsame Unternehmungen in 2013.

Theaterbesuch am 06.10.2012

Der Prosadialog von Bertolt Brecht "Flüchtlingsgespräche" im Zimmertheater "Pathologie" stand an diesem Abend auf unserem Programm. Insgesamt 6 Damen und Bundesbrüder sahen eine ironische und beeindruckende Bestandsaufnahme aus der Zeit vom Anfang der 1940-ger Jahre, die von zwei Emigranten in Helsinki formuliert wurde. Brecht verarbeitet in diesem Stück Erfahrungen aus dem eignen Emigrantenschicksal.

 

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR Köln-Porz) am 27.09.2012

Vbr. Aprollo hatte für diesen Tag eine Spezialveranstaltung organisiert: Für die Aktiven und die OV-Mitglieder hatte er eine Besichtigung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln-Porz organisiert. Die Vorstellung der Aufgabenfelder des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Köln-Porz und die Besichtigung zweier dortiger Forschungsinstitute sowie des Europäischen Astronautenzentrums waren höchst informativ. Herzlichen Dank an Aprollo!

Doch zunächst der Reihe nach: Wir trafen uns zu einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine und danach begann "gestärkt" die Fortbildung. Das DLR sieht sich selbst nicht als reine Wissenschaftsorganisation, sondern als hochqualifizierte Ingenieurgesellschaft mit dem Schwerpunkt "anwendungs- und ergebnisorientierte Forschung". Geforscht wird in allen vier Schwerpunkten des DLR, nämlich auf den Gebieten der Luftfahrt, Raumfahrt, des Verkehrs und der Energie. Auf dem etwa 50 Hektar großen Gelände arbeiten zur Zeit über 1000 Mitarbeiter. Zusätzlich ist auf dieser Fläche das Astronautenzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur ESA angesiedelt. Dieses besichtigten wir zunächst. Es ist für die Auswahl, Ausbildung und medizinische Betreuung von Astronauten der Internationalen Raumstation ISS eingerichtet. Es folgte die Besichtigung des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR. Hier werden unter anderem medizinische Untersuchungen von Flugzeugpiloten (Flugtauglichkeitsprüfungen) durchgeführt sowie Untersuchungen zu den Risiken längerer Weltraummissionen (z.B. Risiken durch Weltraumstrahlung und durch die Schwerelosigkeit). Schließlich besichtigten wir noch das Kontrollzentrum für die 2004 gestartete Kometenlandesonde Philae ("Rosetta Mission"). Für die im November 2014 geplante Kometenlandung ist dieses Kontrollzentrum verantwortlich. Wir werden aufgrund der Anregungen den weiteren Verlauf der Rosetta Mission aufmerksam verfolgen!

Es war ein gelungener und hochinteressanter Besuch, der zahlreiche technische Anregungen für alle Teilnehmer - z.B. auch für Leon Schäfer (Enkel unseres Vorsitzenden Vbr. Schluck) brachte. (R.  Schenk)

General-Anzeiger-Wandertag am 02.09.2012

Die Teilnahme am GA-Wandertag hat Tradition. Auch in diesem Jahr waren wir wieder dabei - mit 11 Damen und Alten Herren, die sich bei herrlichem, spätsommerlichen Wanderwetter auf die Strecke begaben. Brigitte Hasselblatt legte die 30 km- Strecke und wir anderen die 12,5 km-Strecke zurück. Ein Sonderlob für Brigitte Hasselblatt!!

 Da ich zu den Teilnehmern der 12,5 km-Runde gehörte, kann ich nur hierzu berichten:  Wir wanderten zunächst durch Wiesen und Felder. Dabei kamen wir an einer Anbaufläche für sog. Kiribäume vorbei, die uns bis dahin unbekannt waren. Hierzu die Erklärung aus dem General-Anzeiger: Bei dem Kiribaum handelt es sich um einen aus Japan und anderen Teilen Asiens stammenden extrem schnellwüchsigen Edelholzbaum. Charakteristisch für den Kiribaum sind seine außergewöhnlich großen Blätter im Jugendstadium, die nicht selten einen Durchmesser von mehr als 60 cm erreichen. Der zweite Teil der Wanderstrecke ging dann durch den Ennert auf der Wanderstrecke des Rheinsteigs mit den Aussichtspunkten "Am Kuckstein" und an der "Rabenlay".  Durch die vortrefflichen Geschichtskenntnisse unseres Verbindungsbruders Volker Unruh v. Kaba machten wir auf der Wanderstrecke in Oberholtdorf einen kleinen Abstecher zu den Mauerresten einer historischen Saalkirche, die vermutlich noch vor der ersten Jahrtausendwende entstanden ist, und über die es bis jetzt keine weiteren schriftlichen Erkenntnisse gibt.  Den Abschluss fand die Wanderung im Garten des Schlosses Birlinghoven mit einem vom Veranstalter organisierten Sommerfest. Reinhart Schenk v. Oboff

Stammtisch am 19.07.2012 im "Schaumburgerhof"

Bei der Planung dieses Termins gingen wir davon aus, dass wir den Stammtisch auf der herrlichen Rheinterrasse des "Schaumburgerhofs" genießen würden. Wie so häufig in diesem Sommer spielte das Wetter allerdings nicht mit. Dennoch erlebten wir - 11 Damen und Alte Herren - einen vergnüglichen und lebhaften Abend mit intensiven Diskussionen und den Vorstellungen zu weiteren Sommeraktivitäten. So kündigte unser 1. Vorsitzender Bbr. Unruh v. Kaba an, dass im August ein weiterer Stammtisch durchgeführt werde, am 02.09.2012 die Teilnahme an der General-Anzeiger-Wanderung geplant sei sowie am 27.09.2012 die Besichtigung des Geländes der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt in Köln-Wahn.

Bericht vom Ausflug mit dem "Vulkan-Express" am 17.05.2012

Zu einem gemeinsamen Ausflug der speziellen Art trafen sich insgesamt 12 Damen und Bundesbrüder am 17.05.2012 (Christi Himmelfahrt): Von Brohl-Lützing fuhren wir zunächst mit der historischen Schmalspurbahn "Vulkan-Express" bis nach Engeln (Endstation); damit hatten wir bereits einen Höhenunterschied von annähernd 400 m überwunden! Es folgte eine Wanderung ohne große Steigungen auf dem Geopfad nach Kempenich, wo wir uns zum Mittagessen im Gasthof "Bergweiler" angemeldet hatten. Hier stießen auch Brigitte Bangert und Bundesbruder Zieten zu unserem Wandertrüppchen. Anschließend wanderten wir vorbei an der "Wallfahrtskirche im Bergwäldchen" weiter zum Ort Weibern, in dem fast alle Häuser aus dem örtlich gewonnenen Tuff errichtet sind. Rechtzeitig kamen wir um 16.30 Uhr wieder am Bahnhof Engeln an, wurden durch Bangerts abgewunken, die noch nach Kempenich zurückwanderten, und erreichten in bester Stimmung gegen 17.45 Uhr Brohl-Lützing.

Zusammenfassung: Es war eine von Renate Kiene und Boris hervorragend organisierte Wanderung, die noch zusätzlich den besonderen Charme durch die Fahrt mit dem "Vulkan-Express" bekam; eben ein Ausflug für Wanderfreunde und für Eisenbahnfreaks!

Stammtisch (Lokaltermin mit Wirtschaftsprüfung) am 12.04.2012 im "Sudhaus"

an diesem Abend trafen sich zum gemeinsamen Gespräch, zum Essen, zum Bier und zum Pläne schmieden 15 Damen und Alte Herren sowie 3 Aktive. Die Atmosphäre im "Sudhaus" war stimmig und machte Lust auf weitere Stammtische. Darüber hinaus wurde in diesem Kreis nach kurzer Diskussion beschlossen, an Christi Himmelfahrt - 17.05.2012 - einen Ausflug mit der Brohltalbahnn und eine Wanderung in der Voreifel durchzuführen.

Besuch der Ausstellung "Art and Design for All - The Victoria and Albert Museum" in der Bundeskunsthalle am 07.03.2012

Etwa 20 "Bildungsbeflissene" besuchten die gemeinsame Führung durch die Ausstellung in der Bundeskunsthalle. Diese Ausstellung aus den Beständen des Victoria and Albert Museums legt - wie uns in der Führung vermittelt wurde - einen besonderen Akzent darauf, dass die ursprüngliche Idee dieses Londoner Museums von dem Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, einem Studenten an der Bonner Universität, vom Kontinent nach England mitgenommen wurde. Über 400 Objekte wurden von London jetzt nach Bonn ausgeliehen. Beeindruckend war insbesondere die dreidimensionale Rekonstruktion des Crystal Palace, in dem die 1. Londoner Weltausstellung von 1851 stattfand und der später ausbrannte.

Anschließend wurde - wie üblich - eine "Nachbereitung" in dem Bistrorante durchgeführt. - Oboff

Kulinarische Weinprobe am 27.01.2012 auf dem Bootshaus

Die Aktivitas hatte den Veranstaltungsraum im Bootshaus ansprechend hergerichtet, Ulrike Lenhardt und Bbr. Armin Göring v. Mampf stellten 6 Weine vor - 3 Weine aus dem Rheingau und 3 Weine vom Kaiserstuhl - und hatten anschließend ein hervorragendes Badisches Schäufele mit Kartoffel- und Feldsalat vorbereitet. Die gemeinsame Veranstaltung mit Aktivitas und OV wurde von über 30 Aktiven, Damen und Alten Herren besucht und intensiv genossen. Es zeigte sich wieder, dass gute Weine und gutes Essen die Zunge lösen, zu fröhlichen und interessanten Gesprächen führen und einen gelungenen Abend bewirken.

Vielen Dank an alle Beteiligten für Vorbereitung und Durchführung des Abends - vor allem an Ulrike und Mampf!  - Oboff

Vortrag von Vbr. Philip Nickenig v. Aprollo zum Thema "Zukunftsmotor Luft- und Raumfahrt"

Am 24. Januar 2012 war der OV Gast bei der Aktivitas anlässlich des Vortrages von Vbr. Aprollo zum Thema "Zukunftsmotor Luft- und Raumfahrt - Geschichte, Industrie & Forschung". Vier Alte Herren und 2 Damen fanden den Weg auf das Verbindungshaus und hörten einen hochinteressanten und professionell gehaltenen Vortrag zur Deutschen Flugzeug- und Raumfahrtgeschichte, zu deren aktuellen Situation und zu wirtschaftlichen Ausblicken. Speziell wies Vbr. Aprollo auf die derzeitige wirtschaftliche Bedeutung der Flugzeug- und Raumfahrtindustrie hin: In diesem Bereich sind beispielsweise in Deutschland etwa 95.000 Beschäftigte tätig, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa 24,7 Milliarden Euro erwirtschafteten. Der größte Umsatzanteil liegt bei der zivilen Luftfahrt (Airbus!) mit etwa 65,3 %, es folgt Verteidigung und Sicherheit (26,2 %) und der Umsatz für die Raumfahrt mit etwa 8,5 %. Vom Vortragenden erging ein abschließender Hinweis, dass das Studium der Naturwissenschaften und der Ingenieurwissenschaften im Hinblick auf den Arbeitsmarkt äußerst lohnend sei!  - Oboff

 

 

Theaterabend mit der Pecher Dorfbühne am 15.01.2012

Selten haben wir so herzhaft und lang anhaltend gelacht wie an diesem Abend! Wir? - das waren neun Theaterfreundinnen und -freunde die sich auf Anregung von Karin Waldeck das von der Pecher Dorfbühne inszenierte Stück "Alles moralisch jeloren" angesehen haben.

Die Pecher Dorfbühne überzeugte durch Spielwitz und Spielfreude und steckte damit das Publikum förmlich an. Die Komödie lebte von den Laienschauspielern und von einem typischen Thema des Rheinlandes: Ein junger Künstler lebt und liebt in Saus und Braus mit drei Geliebten zur gleichen Zeit. Nun kommt der Moment der Entscheidung, denn sein Terminplan kommt durcheinander und alle drei Geliebten erscheinen zur selben Zeit in seiner Wohnung. Komplikationen über Komplikationen ... - eben Stoff für eine Komödie.

Bei der anschließenden "Nachbereitung" wurde die Wiederholung des Theaterabends im nächsten Jahr sehr intensiv angeregt!  - Oboff

Vorweihnachtliche Wanderung und Weihnachtsbaumschlagen am 17.12.2011

Diesmal hatten Karin Waldeck und Bbr. Dieter Waldeck v. Detten eine Tannenbaumschonung in Rheinbach-Queckenberg gefunden, auf der preiswerte und schön gewachsene Weihnachtsbäume ausgesucht werden konnten. Zuvor war allerdings noch eine kleine Wanderung um die Madbachtalsperre zu bewerkstelligen, die uns - 17 Teilnehmer (davon 2 Aktive) - wegen der Schönheit der Umgebung begeisterte. Das Aussuchen und Verpacken der Weihnachtsbäume verzögerte sich dadurch, dass von der Eigentümerin der Weihnachtsbaumschonung Glühwein und Plätzchen zur Stärkung gereicht wurden, was über den Mangel an Verpackungsnetzen hinweg tröstete. Den dadurch etwas verspäteten Abschluss bildete das gemeinsame Mittagessen im Restaurant "Landlust/Eifler Zeiten" auf Burg Flamersheim. Es hat uns allen viel Spaß bereitet! Vielen Dank für die Organisation an Karin Waldeck und Detten!

Festliches Nikolaus-Abendessen am 03.12.2011

 Auch in diesem Jahr fand das traditionelle Nikolaus-Abendessen auf dem Haus der KStV Arminia statt. Der Raum war - wie auch in den Vorjahren - durch die Aktivitas festlich hergerichtet; Weihnachtssterne steuerte wiederum Bbr. Daniel Wolter v. Kikslip bei. Die Aktivitas versorgte uns mit Weinen, die aus den Weingütern von Bbr. Armin Göring v. Mampf und von Ulrike Lenhardt stammten. Essen und Stimmung waren hervorragend. Eine Wiederholung dieser bei Jung und Alt beliebten Veranstaltung sollte auch für das kommende Jahr fest eingeplant werden! Ein herzliches Dankeschön an den Vorstand und die gesamte Aktivitas für die Organisation, die musikalische Darbietung und die Durchführung des Abends!

Donnerstag, 17.11. 18.00 h: Jahreshauptversammlung mit Abendessen und (20.15 h) Vortrag von Herrn Arnulf Schäfer: "Einbruchkriminalität im Privatbereich und wie schütze ich mich."

- Statistiken

- Täterverhalten

- die großen Irrtümer

- Aufbruchsmethoden

- Wettlauf zwischen Tätern und Sicherheitsindustrie

- wie kann ich mich effektiv vor Tätern und evtl auch vor der Schwiegermutter schützen?

 Ort: Verbindungshaus ATV Gothia-Suevia, Niebuhrstr. 36 

 

Besichtigung Lava-Dome und Lavakeller in Mendig 8.10.2011

Zeitreise in die Welt der Eifelvulkane

Am 08.10.2011 erlebten wir eine Zeitreise zur Erdgeschichte der Eifel. 12 Teilnehmer - Damen, Alte Herren und ein Gast - besuchten zunächst in der Eifelstadt Mendig den "Lava-Dome". Dort erlebten wir als "multimediales Spektakel" einen Vulkanausbruch in der Eifel - zuletzt den, der zur Entstehung des Laacher Sees führte - sowie als Zukunftsinszenierung den erneuten Ausbruch in diesem Gebiet. Dabei wurde uns bewusst gemacht, dass hier tatsächlich die Vulkane nicht erloschen sind, sondern aus geologischer Sicht nur ruhen. Anschließend besuchten wir den sogenannten Lavakeller, der 3o m tief unter der Stadt Mendig existiert und durch den Basaltabbau seit dem späten Mittelalter entstanden ist. Es wurden dort wegen der hohen Qualität des Basaltes überwiegend Mühlsteine gehauen.

Eine Stärkung war anschließend fällig im Vulkan-Brauhaus, das uns mit einem guten selbstgebrauten Bier, rustikaler Atmosphäre und schmackhaftem Essen erfreute.

Anschließend gab uns Bbr. Ente noch eine geologische Privatführung an dem erdgeschichtlichen Denkmal "Wingertsbergwand". Diese bis zu 60 m hohe Bims-, Basalt- und Tuffwand ist durch den Abbau vulkanischer Rohstoffe freigelegt worden. Das Ablagerungsprofil zeigt die kraternahe Schichtabfolge der Laacher-See-Eruption.  Es war ein hochinteressanter Tag! Ein besonderer Dank gilt Karin und Detten sowie Ente.

Oboff

Wanderung im unteren Ahrtal am 24.09.2011

Es war eine Herbstwanderung wie sie im Ahrtal kaum schöner sein konnte: Die milde Herbstsonne schien - sie brachte uns nur bei den Steigungen zum Schwitzen -, die Wanderwege waren - jedenfalls in diesem Teil des Ahrtals - kaum begangen und den Höhepunkt bildete die Einkehr im "Winzerhäuschen" am Hang des Mühlenberges (südlich von Bad Bodendorf). Dort gab es rustikales Essen und natürlich Ahrwein. Mit Sekt von der Ahr stießen wir dort auch auf das Wohl von Ziethen an (er hatte am Tag zuvor Geburtstag) und auf das von Jonny (er hatte am folgenden Tag Geburtstag).

Doch der Reihe nach: 8 Wanderfreundinnen und -freunde trafen sich am Ehrenfriedhof von Bad Bodendorf, wanderten über den Rotweinwanderweg unterhalb der Landskrone bis nach Heppingen, überquerten die Ahr und wanderten weiter durch Heimersheim, durch Green, Ehlingen - einige warfen dort einen Blick in das Außencafé Zehnthof - und dann ging es steil bergan zum "Winzerhäuschen". Dort warteten bereits Brigitte Bangert und Ziethen, die den Weg mit dem Auto stark verkürzt hatten, aber trotzdem durstig waren - siehe die einleitende Bemerkung! Nach längerer Rast ging es zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Wir gingen beschwingt und flott - natürlich nur, weil der Weg bergab ging.  - Oboff

 

General-Anzeiger-Wandertag 4.9.2011

Text folgt in Kürze.

Stammtisch bei Zuntz Selige Witwe am 04.08.2011

Lag es am Wetter, lag es an der Örtlichkeit oder war es einfach der richtige Zeitpunkt? So viele Teilnehmer an einem OV-Stammtisch gab es jedenfalls noch nie! 18 Damen und Alte Herren trafen sich auf der Terrasse des "Kneipen-Restaurants Zuntz Selige Witwe" in der Bonner Südstadt. Es wurde gegessen, getrunken, Erinnerungen wurden ausgetauscht und Pläne gemacht. Man trennte sich in bester Stimmung und in der Hoffnung auf eine Wiederholung!  - Oboff

Wanderung von Kirchdaun zur Landskron und zur Straußenfarm am 28.5.2011

 

Das Wetter war uns an diesem Samstag hold. Zwölf Wanderer, darunter ein ehemaliger Gothen-Schwabe, der wieder Abschluss gefunden hat an seine alte Korporation, zogen los von Grafschaft-Kirchdaun, teilweise auf der alten Krönungsstraße. Auf diesem Weg zog im Mittelalter der in Frankfurt gewählte König auf dem Weg zur Krönung im Dom zu Aachen. Erstes Ziel war der Berg Landskron, den jeder mit der markanten Kapelle am Hang sieht, der auf der A 59 über die Ahrtalbrücke fährt. Von den Ruinen der Burg, die zum Schutz des Krönungsweges angelegt worden war, hatten wir eine herrliche Aussicht ins Ahrtal und weit in die Eifel bis zur Hohen Acht und nach Nordwest zur Tomburg. An einem Golfplatz vorbei ging es dann zur Straußenfarm (Remagen-)Gemarkenhof, wo wir uns zu Kaffee und Kuchen niederließen. Danach versorgten wir uns im Hofladen mit Straußenfilet und –braten und wanderten abwärts nach Kirchdaun. Boris und Renate, die diese Tour ausgearbeitet haben, sei ein herzlicher Dank!  - Kaba

Max Liebermann und die Moderne - Führung durch die Ausstellung und den rekonstruierten Liebermannschen Wannsee-Garten

 

Am 11. Mai ließen sich 22 Teilnehmer des OV auf dem Dach der Bundeskunsthalle durch die drei Heckengärten führen. Liebermann hatte mit seinem Freund Alfred Lichtwark, dem Direktor der Hamburger Kunsthalle, den Garten für sein Sommerhaus am Wannsee minutiös durchgeplant. In über 200 Werken hat er den Garten festgehalten. Ein Teil war dann in der Ausstellung zu sehen. Anfangs schuf Liebermann naturalistische Bilder mit sozialer Thematik, bis er sich dem Impressionismus zuwandte. Ebenfalls zu sehen waren Werke seiner eigenen Sammlung, die seinen Kustbegriff geprägt haben, wie Franz Hals, Rembrandt, Velazquez, Menzel, Manet und Pissaro. Heute nicht mehr richtig nachzuvollziehen ist, dass das Bild "der zwölfjährige Jesus im Tempel" damals bei der Ausstellung in München einen Skandal hervorgerufen hat. Nach der sehr informativen Führung hielten wir wieder "Nachlese" im Bistrorante.

Kaba

Palais Schaumburg

 

24 Teilnehmer fanden sich am 22.3.2011 am Tor des ehemaligen Kanzleramtes ein zur Besichtigung des Palais Schaumburg. Frau Held vom Besucherdienst des Hauses der Geschichte erläuterte die Baugeschichte: Der Industrielle Loeschigk hatte das Haus 1860 gebaut, Adolf von Schaumburg-Lippe, verheiratet mit , der Schwester der Kaisers, erwarb die Villa und erweiterte sie. 1929 kaufte die Reichswehr das Gebäude, und 1949 wurde das Palais Schaumburg Sitz des Bundeskanzlers. Wir besichtigten im ersten Stock die Arbeitsräume des Kanzlers und dann Parterre den Kabinettssaal und den großen Speisesaal und erfuhren viel über die Kabinettsführung der einzelnen Bundeskanzler, bis .

Ein herzlicher Dank an Ziethen, der diese Besichtigung organisiert hat.  - Oboff

 

Besuch des Arp-Museums am 22.02.2011 zusammen mit dem OV Koblenz-Mittelrhein

 

Die Besichtigung des "einzigen Museums mit Gleisanschluss" - nämlich des Arp-Museums im Bahnhof Rolandseck - interessierte eine stattliche Anzahl Koblenzer und Bonner. Wir waren jedenfalls mit über 10 Anwesenden gut vertreten und können uns nur bei Beate Unruh und Strippe für die hervorragende Organisation bedanken!

Zunächst stand die Besichtigung des Gebäudes im Vordergrund: Der "alte" Bahnhof Rolandseck, der Mitte des 19. Jahrhunderts fertig gestellt wurde, wurde zunächst als klassizistisches Beispiel und als markantes Zeugnis "vornehmer" Bahnhöfe präsentiert. Es folgte der Gang in den Neubau, der von dem deutsch-amerikanischen Architekten Richard Meier entworfen wurde. Im September 2007 war die offizielle Einweihung. Im Neubau sahen wir leider nur die "Installationen", so dass wir keine Zeit hatten, die Arp-Sammlung in der zweiten Etage zu besuchen. Es blieb allerdings genügend Zeit, noch die Gemäldeausstellung "Kunstkammer Rau - superfranzösisch" anzusehen. Die uns führende Kunsthistorikrin wies dabei insbesondere auf die ausgestellten französischen Impressionisten hin, wie zum Beispiel auf Renoirs "Frau mit Rose" oder auf die Schneebilder von Monet und von Caillebotte.

Den Abschluss bildete für viele Teilnehmer die Nachbereitung im "Bahnhofsrestaurant", von welchem aus man den wunderschönen Blick auf den Rhein und die gegenüberliegende Rheinseite genießen konnte.

Herzliche Grüße - Du hast übrigens Recht, es war eine runde Sache mit den Kowelenzern -  Oboff

 

 Besuch der Bundeskunsthalle am 19.01.2011 anlässlich der Ausstellung "Napoleon und Europa - Traum und Trauma"

 

Wie kaum eine andere europäische Persönlichkeit prägte Napoleon Bonaparte in nur knapp 16 Jahren zwischen 1799 und 1815 das politische Gesicht Europas - im positiven wie im negativen Sinne. Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle zeigte ein umfassendes Bild von Napoleon, seiner Zeit, seiner Politik, seiner Propaganda und seiner Verwaltung ("Code Napoleon"). 26 Damen und Alte Herren ließen sich bei der interessanten und lebhaften Führung anhand der Exponate in diese Zeit zurückversetzen.

Anschließend war Nachbereitung im für diese Fälle bewährten "BistroRante" angesagt.  - Oboff

 

Geführte Wanderung am 16.10.21010

Der Akademische Turnbund Bonn/Rhein-Sieg schnürt die Wanderschuhe

Von Roswitha Oschmann

Siebengebirge. "Den Zisterziensern von Heisterbach war die Rosenau nicht geheuer. Sie kauften die ziemlich neue Burg, um sie abzureißen. Dieses Recht wurde dem Kloster im Vertrag ausdrücklich zugesichert. Das war sehr ungewöhnlich. Um 1250 wurde sie zerstört."

Und nun standen die Sieger des GA-Wandertags an der Ruine und ließen sich von Kulturlandschaftsführer Jakob Sieger aus Königswinter die spannende Geschichte der Burg Rosenau erzählen. Der Ortsverein Bonn/Rhein-Sieg des Akademischen Turnbundes hatte bei der Tour des General-Anzeigers im September den Vereinspreis für die größte Gruppe eingeheimst.


Der ATB wurde 1883 bei Jena gegründet. Er ist der Dachverband der akademischen nichtfarbentragenden Turnverbindungen an deutschen Universitäten und Hochschulen.

Und der brachte die Mitglieder nun erneut in Bewegung: Denn mit der Auszeichnung verbunden war eine Wanderung durch das Siebengebirge. Nun waren die 16 Teilnehmer zwar alle schon mal auf eigene Faust rund um den Drachenfels unterwegs. "Aber jetzt sehe ich das Siebengebirge mit ganz anderen Augen, ich lerne es völlig anders kennen durch die umfassenden Erklärungen", staunte Vorsitzender Volker Unruh.

Im vergangenen Jahr hatte sich der Turnbund erstmals am GA-Wandertag beteiligt und auf Anhieb als mitgliederstärkster Verein eine Fahrt durch die Eifel antreten können. "Weil der Wandertag des General-Anzeigers so vorzüglich organisiert ist, machten wir auch diesmal wieder mit, genossen die schöne Landschaft und das Picknick in Stadt Blankenberg."

Und errangen ganz nebenher den von Krombacher Weizen gesponserten Vereinspreis unter dem Motto "Unsere schöne Heimat". Per Bus ging es bequem von Bonn aus nach Königswinter. Mit der Zahnradbahn erreichte die Wandergruppe das Plateau des Drachenfels. Na gut, mit der schönen Aussicht klappte es nicht.

Das Wetter war, anders als beim GA-Wandertag, nicht preisverdächtig. Aber was da vom Nebel verschluckt wurde, deckte Jakob Sieger als exzellenter Siebengebirgskenner an anderer Stelle auf. Zunächst waren natürlich die aktuellen Planungen auf dem Drachenfels ein Thema.

"Mir gefällt es nicht, dass so ein Glaskasten in die Landschaft gebaut wird", so Elsbeth Schu aus Meckenheim, während ihr Mann Hans Rudolf die Planungen ganz gut fand. 16 Kilometer führte Sieger die Gewinner durch den Wald und öffnete ihnen die Augen. "Ich wohne am Petersberg. Aber heute sehe ich das Siebengebirge aus einer ganz anderen Perspektive und erfahre viele Einzelheiten", meinte Volker Knoerich.

"Ich genieße es, auf unbekannten Pfaden zu gehen mit einem Führer, der sich gut auskennt, so dass ich nicht auf den rechten Weg achten muss und die Natur in vollen Zügen genießen kann", sagte Eva Scheidt aus Bonn, die Hundedame "Ida" an der Leine mitgenommen hatte und beeindruckt war von der Wiesen-Geschichte.

An der "Userotts-Wiese" erläuterte Jakob Sieger nämlich, wie Kulturlandschaft und Naturschutz unter einen Hut gebracht werden können. Die im Mittelalter gerodete Fläche, die im Naturschutzgebiet liegt, wird dennoch von Bewuchs freigehalten. "Aus Respekt vor der Kulturlandschaft. Sie ist auch Wärmeinsel und Lebensraum für spezielle Tiere."

Eine ähnliche Gemengelage erläuterte Sieger am Stenzelberg. "Natürlich muss das Klettern reglementiert werden. Aber die Kletterer sorgen auch dafür, dass der Stenzelberg nicht zu stark verbuscht. Das ist für die Mauereidechsen wichtig." Warum die Nadelbäume "Preußenbaum" heißen? Und wie das mit den Steinbrüchen im Siebengebirge war? All das erfuhren die GA-Preisträger.

Unversehens "grub" Jakob Sieger einen Feuersalamander aus dem Laub. Ein kleiner Trick: Er war aus Plastik und kam aus der Jackentasche. "Aber wir haben hier eine starke Population. Es ist ein Drachen en miniature. Er könnte das Wappentier von Königswinter sein", lachte Sieger. Als Stärkung unterwegs gab"s im Einkehrhaus Erbsensuppe und Krombacher. In der Weinmühle klang der Tag bei einem Essen aus. Und fest steht: Bei der GA-Wanderung 2011 ist der Akademische Turnbund wieder vertreten.

Artikel im General-Anzeiger vom 18.10.2010

 

 

GA-Wandertag am 5.9. und Wanderung durch das Siebengebirge  am 16.10.

 

Herrliches Wetter begleitete uns anlässlich der Wanderung durch das Siegtal zur Stadt Blankenberg, die vom Bonner GA am 5. September 2010 als Wandertag organisiert war. Mit 13 Mann und Frau sowie dem Hund Ben hatten wir wieder das größte Team auf die Beine gestellt. Die Wanderung endete auf dem Marktplatz der Stadt Blankenberg mit einem zünftigen Mittagessen.

Es folgte die aus unserer Sicht angemessene Ehrung: Wir gewannen nun schon zum zweiten Mal den Preis für die größte teilnehmende Gruppe. Diesmal bestand der Preis in einer geführten Wanderung durch das Siebengebirge, den wir dann am 16. Oktober 2010 einlösten. An diesem Samstag wurden wir - 16 Teilnehmer und wiederum ein Hund, diesmal die Hündin Ida - zunächst per Bus zur Talstation der Drachenfelsbahn gebracht, wir bestiegen die Zahnradbahn und nach wenigen Minuten befanden wir uns auf dem Drachenfels. Es folgte eine interessant geführte Wanderung in Richtung Margarethenhöhe mit Rast im Einkehrhaus "Waidmannsruh". Dann ging es weiter durch die Steinbrüche des Stenzelberges, an der Ruine Heisterbach vorbei nach Oberdollendorf. Dort klang die Wanderung aus mit einem Abendessen im Restaurant "Weinmühle". Zwar war das Wetter nur mittelmäßig, aber Wanderung und Verköstigung waren hervorragend! Das sollte uns Ansporn sein, auch im kommenden Jahr wieder die größte Gruppe beim GA-Wandertag zu stellen!  - Reinhart Schenk v. Oboff

Bericht für das ATB-Blatt Heft 246 Oktober 2010  

 

Was war beim OV Bonn los?

Am 24.03.2010 besuchten wir mit über 20 Teilnehmern die Ausstellung "Dinosaurier - Giganten Argentiniens" im Zoologischen Forschungsmuseum Koenig. Die lebendige und höchst sachkundige Führung wurde von Prof. Sander, seit 2004 Sprecher der Saurierforschungsgruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft, geleitet. Wir unternahmen eine „evolutionäre Zeitreise“ durch die Zeit von etwa 230000 Millionen Jahre bis ca. 65000 Millionen Jahre vor Christi Geburt. Die Bandbreite der Führung bewegte sich von fossilen Eiern der Langhalssaurier bis zu Nachbildungen und Skelettrekonstruktionen der größten fleischfressenden Saurier (Raubsaurier) Gigantosaurus und des pflanzenfressenden - etwa 38 m langen und 8 m hohen - Argentinosaurus. Anschließend vertieften einige Teilnehmer ihr Wissen noch bei dem Vortrag „Wie füttere ich einen Dinosaurier?“, andere „fütterten sich selbst“ im Museumscafé.

 

Im Zimmertheater DIE PATHOLOGIE besuchten wir am 30.04.2010 die Theatervorstellung „Die Marquise von O.“ nach Heinrich von Kleist. Wir hatten das Theater für uns gebucht - 24 Plätze - und sahen in dem intimen und charmanten Theater eine werktreue Inszenierung dieses Klassikers. Das Stück wurde von drei Schauspielerinnen dargestellt, die durch ihre sprachlichen und schauspielerischen Leistungen beeindruckten. Im Anschluss an die Vorstellung, die ohne Pause etwa 60 Minuten dauerte, schlossen wir den Abend mit anregenden Gesprächen bei Bier und Wein im Lokal „Pathos“ ab.

 

Am Samstag, 15. Mai 2010, profitierten über dreißig Alte Herren und Aktive von dem Gewinn des GA-Wandertages vom September 2009. Die gewonnene Tour mit dem GA-Cabriobus führte uns zunächst an Euskirchen vorbei nach Zülpich, danach nach Lechenich und von dort aus wieder zurück nach Bonn. In Zülpich wurde das „Museum der Badekultur“ besichtigt. Durch zwei profilierte Museumsführerinnen wurde uns zunächst die wohl am besten erhaltene römische Thermenanlage nördlich der Alpen vorgestellt und anschließend wurde eine „Zeitreise“ zur Geschichte des Badens und der Hygiene präsentiert. Der kurze Rundgang durch das Stadtzentrum endete in einer Trattoria am Marktplatz. Im nächsten Ort Lechenich waren wir bereits in Zeitnot: Eine Besichtigung der Stadt und der Landesburg musste unterbleiben, damit noch ausreichend Zeit zum Kaffeetrinken blieb. Die Rückfahrt durch das Vorgebirge erfolgte - fast ausnahmslos - in der für den Bus zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h (!), da der Fahrer noch eine weitere terminliche Verpflichtung hatte. Zusammenfassend: Leider war das Wetter nicht angetan über weite Strecken mit geöffnetem Cabriodach zu fahren, aber für die gute Stimmung und die anregenden Gespräche war das unerheblich. Vielleicht schaffen wir es im September 2010 wieder, die größte Wandergruppe zu stellen und gewinnen erneut!!

 

Zwölf wackere Wanderinnen und Wanderer und die Hündin Ida trafen sich zur Eifel-Vulkanwanderung am 12.06.2010. Ausgangspunkt war der Parkplatz Rodder Maar bei Niederzissen. Das erste Ziel war die Wanderung auf den Vulkan Bausenberg. Unser Wanderführer Boris erläuterte die Besonderheit dieses Hufeisenkraters, dessen Lavawelle sich einst bis ins Vinxtbachtal ergoss. Er wies auch auf die spezielle Pflanzen- und Vogelwelt hin, die sich an den Kraterrändern entwickelte. Weiter ging es durch lichten Buchenwald, vorbei an der Flugzeugabsturzstelle, an der am 20. Februar 1944 Kabas Onkel den Tod gefunden hat, und dann zum gemeinsamen Mittagessen im Restaurant „Neuer Maarhof“ mit phantastischem Blick auf Burg Olbrück. Nach der Einkehr, bei Einsetzen heftigen Regens, setzten wir die Wanderung fort, indem wir das Roddder Maar umrundeten. Wir beobachteten vielfältige Wasservögel und die Erfolge der Renaturierung dieser Wasserfläche. Renate und Boris als kundigen Organisatoren ein herzliches Dankeschön! Die Wiederholung einer Wanderung in dieser wunderschönen Gegend wurde bereits ins Auge gefasst.

 

Eine Premiere besonderer Art in einem wunderbar ansprechenden Rahmen erlebten Bundesbrüder, Ehefrauen und Gäste am 27.06.2010: Sie waren der Einladung von Konstanze Glöy und Bbr. Glöy v. Abt zu einer musikalischen Matinée mit anschließendem Empfang in ihrem Haus in Sankt Augustin gefolgt. Der musikalische Teil umfasste Klavierstücke von Joseph Haydn, Wolfgang A. Mozart, Frédéric Chopin, Christian Sinding und eine Sonata für Cello und Klavier von Bernhard Romberg, dargeboten von Abt (Klavier) und Sibylle Schenk (Cello). Nach herzlichem Beifall und Dank für die musikalischen Darbietungen folgte der gesellige Teil im Garten der Gastgeber - bei strahlendem Sonnenschein -, die mit vorzüglichem Essen und Getränken eine „lebhafte Abrundung“ des kulturellen Vormittags bis in den Nachmittag bewirkten.

 

Zu einem „Probestammtisch“ im Biergarten des Schaumburger Hofes trafen sich am 07.07.2010 Bundesbrüder und Ehefrauen. Es war ein wunderschöner, sonniger Abend unter den Bäumen des Biergartens. Wir genossen den Blick auf den Rhein, die Gespräche, das Bier und das Abendessen. Gegen 20.00 Uhr verließen wir den Schaumburger Hof, um uns das Fußballspiel Deutschland gegen Spanien anzusehen - dessen Ergebnis ja bekanntlich nicht überzeugen konnte.

 

Ausblick: 5. September: General-Anzeiger-Wanderung von Hennef-Weldergoven nach Stadt Blankenberg – Mitte Oktober: Besichtigung Deutsches Museum in Bad Godesberg – Ende November: JHV und Vortrag Bbr. Frisch v. Re über Industriespionage – 03. Dezember: Nikolausessen – Mitte Dez.: Weihnachsbaumschlagen.

Mit bundesbrüderlichen Grüßen

Volker Unruh v. Kaba und Reinhart Schenk v. Oboff

 

 

Die nächste Veranstaltung

 

xxxxxx Uhr:

Besichtigung

 

Gedanken und Gedichte

Das schlimmste aller Geheimnise ist, ein Genie zu sein und es als Einziger zu wissen. (Mark Twain)

 

Betrachtung der Zeit

Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen.

Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.

Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht,

so ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

(Andreas Gryphius)

 

Alle sagten: "Das geht nicht!" Dann kam einer, der wusste das nicht - und machte es.