Stammtisch (Lokaltermin mit Wirtschaftsprüfung) am 12.04.2012 im "Sudhaus"
an diesem Abend trafen sich zum gemeinsamen Gespräch, zum Essen, zum Bier und zum Pläne schmieden 15 Damen und Alte Herren sowie 3 Aktive. Die Atmosphäre im "Sudhaus" war stimmig und machte Lust auf weitere Stammtische. Darüber hinaus wurde in diesem Kreis nach kurzer Diskussion beschlossen, an Christi Himmelfahrt - 17.05.2012 - einen Ausflug mit der Brohltalbahnn und eine Wanderung in der Voreifel durchzuführen.
Besuch der Ausstellung "Art and Design for All - The Victoria and Albert Museum" in der Bundeskunsthalle am 07.03.2012
Etwa 20 "Bildungsbeflissene" besuchten die gemeinsame Führung durch die Ausstellung in der Bundeskunsthalle. Diese Ausstellung aus den Beständen des Victoria and Albert Museums legt - wie uns in der Führung vermittelt wurde - einen besonderen Akzent darauf, dass die ursprüngliche Idee dieses Londoner Museums von dem Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, einem Studenten an der Bonner Universität, vom Kontinent nach England mitgenommen wurde. Über 400 Objekte wurden von London jetzt nach Bonn ausgeliehen. Beeindruckend war insbesondere die dreidimensionale Rekonstruktion des Crystal Palace, in dem die 1. Londoner Weltausstellung von 1851 stattfand und der später ausbrannte.
Anschließend wurde - wie üblich - eine "Nachbereitung" in dem Bistrorante durchgeführt. - Oboff
Kulinarische Weinprobe am 27.01.2012 auf dem Bootshaus
Die Aktivitas hatte den Veranstaltungsraum im Bootshaus ansprechend hergerichtet, Ulrike Lenhardt und Bbr. Armin Göring v. Mampf stellten 6 Weine vor - 3 Weine aus dem Rheingau und 3 Weine vom Kaiserstuhl - und hatten anschließend ein hervorragendes Badisches Schäufele mit Kartoffel- und Feldsalat vorbereitet. Die gemeinsame Veranstaltung mit Aktivitas und OV wurde von über 30 Aktiven, Damen und Alten Herren besucht und intensiv genossen. Es zeigte sich wieder, dass gute Weine und gutes Essen die Zunge lösen, zu fröhlichen und interessanten Gesprächen führen und einen gelungenen Abend bewirken.
Vielen Dank an alle Beteiligten für Vorbereitung und Durchführung des Abends - vor allem an Ulrike und Mampf! - Oboff
Vortrag von Vbr. Philip Nickenig v. Aprollo zum Thema "Zukunftsmotor Luft- und Raumfahrt"
Am 24. Januar 2012 war der OV Gast bei der Aktivitas anlässlich des Vortrages von Vbr. Aprollo zum Thema "Zukunftsmotor Luft- und Raumfahrt - Geschichte, Industrie & Forschung". Vier Alte Herren und 2 Damen fanden den Weg auf das Verbindungshaus und hörten einen hochinteressanten und professionell gehaltenen Vortrag zur Deutschen Flugzeug- und Raumfahrtgeschichte, zu deren aktuellen Situation und zu wirtschaftlichen Ausblicken. Speziell wies Vbr. Aprollo auf die derzeitige wirtschaftliche Bedeutung der Flugzeug- und Raumfahrtindustrie hin: In diesem Bereich sind beispielsweise in Deutschland etwa 95.000 Beschäftigte tätig, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa 24,7 Milliarden Euro erwirtschafteten. Der größte Umsatzanteil liegt bei der zivilen Luftfahrt (Airbus!) mit etwa 65,3 %, es folgt Verteidigung und Sicherheit (26,2 %) und der Umsatz für die Raumfahrt mit etwa 8,5 %. Vom Vortragenden erging ein abschließender Hinweis, dass das Studium der Naturwissenschaften und der Ingenieurwissenschaften im Hinblick auf den Arbeitsmarkt äußerst lohnend sei! - Oboff
Theaterabend mit der Pecher Dorfbühne am 15.01.2012
Selten haben wir so herzhaft und lang anhaltend gelacht wie an diesem Abend! Wir? - das waren neun Theaterfreundinnen und -freunde die sich auf Anregung von Karin Waldeck das von der Pecher Dorfbühne inszenierte Stück "Alles moralisch jeloren" angesehen haben.
Die Pecher Dorfbühne überzeugte durch Spielwitz und Spielfreude und steckte damit das Publikum förmlich an. Die Komödie lebte von den Laienschauspielern und von einem typischen Thema des Rheinlandes: Ein junger Künstler lebt und liebt in Saus und Braus mit drei Geliebten zur gleichen Zeit. Nun kommt der Moment der Entscheidung, denn sein Terminplan kommt durcheinander und alle drei Geliebten erscheinen zur selben Zeit in seiner Wohnung. Komplikationen über Komplikationen ... - eben Stoff für eine Komödie.
Bei der anschließenden "Nachbereitung" wurde die Wiederholung des Theaterabends im nächsten Jahr sehr intensiv angeregt! - Oboff
Vorweihnachtliche Wanderung und Weihnachtsbaumschlagen am 17.12.2011
Diesmal hatten Karin Waldeck und Bbr. Dieter Waldeck v. Detten eine Tannenbaumschonung in Rheinbach-Queckenberg gefunden, auf der preiswerte und schön gewachsene Weihnachtsbäume ausgesucht werden konnten. Zuvor war allerdings noch eine kleine Wanderung um die Madbachtalsperre zu bewerkstelligen, die uns - 17 Teilnehmer (davon 2 Aktive) - wegen der Schönheit der Umgebung begeisterte. Das Aussuchen und Verpacken der Weihnachtsbäume verzögerte sich dadurch, dass von der Eigentümerin der Weihnachtsbaumschonung Glühwein und Plätzchen zur Stärkung gereicht wurden, was über den Mangel an Verpackungsnetzen hinweg tröstete. Den dadurch etwas verspäteten Abschluss bildete das gemeinsame Mittagessen im Restaurant "Landlust/Eifler Zeiten" auf Burg Flamersheim. Es hat uns allen viel Spaß bereitet! Vielen Dank für die Organisation an Karin Waldeck und Detten!
Festliches Nikolaus-Abendessen am 03.12.2011
Auch in diesem Jahr fand das traditionelle Nikolaus-Abendessen auf dem Haus der KStV Arminia statt. Der Raum war - wie auch in den Vorjahren - durch die Aktivitas festlich hergerichtet; Weihnachtssterne steuerte wiederum Bbr. Daniel Wolter v. Kikslip bei. Die Aktivitas versorgte uns mit Weinen, die aus den Weingütern von Bbr. Armin Göring v. Mampf und von Ulrike Lenhardt stammten. Essen und Stimmung waren hervorragend. Eine Wiederholung dieser bei Jung und Alt beliebten Veranstaltung sollte auch für das kommende Jahr fest eingeplant werden! Ein herzliches Dankeschön an den Vorstand und die gesamte Aktivitas für die Organisation, die musikalische Darbietung und die Durchführung des Abends!
Donnerstag, 17.11. 18.00 h: Jahreshauptversammlung mit Abendessen und (20.15 h) Vortrag von Herrn Arnulf Schäfer: "Einbruchkriminalität im Privatbereich und wie schütze ich mich."
- Statistiken
- Täterverhalten
- die großen Irrtümer
- Aufbruchsmethoden
- Wettlauf zwischen Tätern und Sicherheitsindustrie
- wie kann ich mich effektiv vor Tätern und evtl auch vor der Schwiegermutter schützen?
Ort: Verbindungshaus ATV Gothia-Suevia, Niebuhrstr. 36
Zeitreise in die Welt der Eifelvulkane
Am 08.10.2011 erlebten wir eine Zeitreise zur Erdgeschichte der Eifel. 12 Teilnehmer - Damen, Alte Herren und ein Gast - besuchten zunächst in der Eifelstadt Mendig den "Lava-Dome". Dort erlebten wir als "multimediales Spektakel" einen Vulkanausbruch in der Eifel - zuletzt den, der zur Entstehung des Laacher Sees führte - sowie als Zukunftsinszenierung den erneuten Ausbruch in diesem Gebiet. Dabei wurde uns bewusst gemacht, dass hier tatsächlich die Vulkane nicht erloschen sind, sondern aus geologischer Sicht nur ruhen. Anschließend besuchten wir den sogenannten Lavakeller, der 3o m tief unter der Stadt Mendig existiert und durch den Basaltabbau seit dem späten Mittelalter entstanden ist. Es wurden dort wegen der hohen Qualität des Basaltes überwiegend Mühlsteine gehauen.
Eine Stärkung war anschließend fällig im Vulkan-Brauhaus, das uns mit einem guten selbstgebrauten Bier, rustikaler Atmosphäre und schmackhaftem Essen erfreute.
Anschließend gab uns Bbr. Ente noch eine geologische Privatführung an dem erdgeschichtlichen Denkmal "Wingertsbergwand". Diese bis zu 60 m hohe Bims-, Basalt- und Tuffwand ist durch den Abbau vulkanischer Rohstoffe freigelegt worden. Das Ablagerungsprofil zeigt die kraternahe Schichtabfolge der Laacher-See-Eruption. Es war ein hochinteressanter Tag! Ein besonderer Dank gilt Karin und Detten sowie Ente.
Oboff
Es war eine Herbstwanderung wie sie im Ahrtal kaum schöner sein konnte: Die milde Herbstsonne schien - sie brachte uns nur bei den Steigungen zum Schwitzen -, die Wanderwege waren - jedenfalls in diesem Teil des Ahrtals - kaum begangen und den Höhepunkt bildete die Einkehr im "Winzerhäuschen" am Hang des Mühlenberges (südlich von Bad Bodendorf). Dort gab es rustikales Essen und natürlich Ahrwein. Mit Sekt von der Ahr stießen wir dort auch auf das Wohl von Ziethen an (er hatte am Tag zuvor Geburtstag) und auf das von Jonny (er hatte am folgenden Tag Geburtstag).
Doch der Reihe nach: 8 Wanderfreundinnen und -freunde trafen sich am Ehrenfriedhof von Bad Bodendorf, wanderten über den Rotweinwanderweg unterhalb der Landskrone bis nach Heppingen, überquerten die Ahr und wanderten weiter durch Heimersheim, durch Green, Ehlingen - einige warfen dort einen Blick in das Außencafé Zehnthof - und dann ging es steil bergan zum "Winzerhäuschen". Dort warteten bereits Brigitte Bangert und Ziethen, die den Weg mit dem Auto stark verkürzt hatten, aber trotzdem durstig waren - siehe die einleitende Bemerkung! Nach längerer Rast ging es zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Wir gingen beschwingt und flott - natürlich nur, weil der Weg bergab ging. - Oboff
Text folgt in Kürze.
Lag es am Wetter, lag es an der Örtlichkeit oder war es einfach der richtige Zeitpunkt? So viele Teilnehmer an einem OV-Stammtisch gab es jedenfalls noch nie! 18 Damen und Alte Herren trafen sich auf der Terrasse des "Kneipen-Restaurants Zuntz Selige Witwe" in der Bonner Südstadt. Es wurde gegessen, getrunken, Erinnerungen wurden ausgetauscht und Pläne gemacht. Man trennte sich in bester Stimmung und in der Hoffnung auf eine Wiederholung! - Oboff
Wanderung von Kirchdaun zur Landskron und zur Straußenfarm am 28.5.2011
Das Wetter war uns an diesem Samstag hold. Zwölf Wanderer, darunter ein ehemaliger Gothen-Schwabe, der wieder Abschluss gefunden hat an seine alte Korporation, zogen los von Grafschaft-Kirchdaun, teilweise auf der alten Krönungsstraße. Auf diesem Weg zog im Mittelalter der in Frankfurt gewählte König auf dem Weg zur Krönung im Dom zu Aachen. Erstes Ziel war der Berg Landskron, den jeder mit der markanten Kapelle am Hang sieht, der auf der A 59 über die Ahrtalbrücke fährt. Von den Ruinen der Burg, die zum Schutz des Krönungsweges angelegt worden war, hatten wir eine herrliche Aussicht ins Ahrtal und weit in die Eifel bis zur Hohen Acht und nach Nordwest zur Tomburg. An einem Golfplatz vorbei ging es dann zur Straußenfarm (Remagen-)Gemarkenhof, wo wir uns zu Kaffee und Kuchen niederließen. Danach versorgten wir uns im Hofladen mit Straußenfilet und –braten und wanderten abwärts nach Kirchdaun. Boris und Renate, die diese Tour ausgearbeitet haben, sei ein herzlicher Dank! - Kaba
Max Liebermann und die Moderne - Führung durch die Ausstellung und den rekonstruierten Liebermannschen Wannsee-Garten
Am 11. Mai ließen sich 22 Teilnehmer des OV auf dem Dach der Bundeskunsthalle durch die drei Heckengärten führen. Liebermann hatte mit seinem Freund Alfred Lichtwark, dem Direktor der Hamburger Kunsthalle, den Garten für sein Sommerhaus am Wannsee minutiös durchgeplant. In über 200 Werken hat er den Garten festgehalten. Ein Teil war dann in der Ausstellung zu sehen. Anfangs schuf Liebermann naturalistische Bilder mit sozialer Thematik, bis er sich dem Impressionismus zuwandte. Ebenfalls zu sehen waren Werke seiner eigenen Sammlung, die seinen Kustbegriff geprägt haben, wie Franz Hals, Rembrandt, Velazquez, Menzel, Manet und Pissaro. Heute nicht mehr richtig nachzuvollziehen ist, dass das Bild "der zwölfjährige Jesus im Tempel" damals bei der Ausstellung in München einen Skandal hervorgerufen hat. Nach der sehr informativen Führung hielten wir wieder "Nachlese" im Bistrorante.
Kaba
Palais Schaumburg
24 Teilnehmer fanden sich am 22.3.2011 am Tor des ehemaligen Kanzleramtes ein zur Besichtigung des Palais Schaumburg. Frau Held vom Besucherdienst des Hauses der Geschichte erläuterte die Baugeschichte: Der Industrielle Loeschigk hatte das Haus 1860 gebaut, Adolf von Schaumburg-Lippe, verheiratet mit , der Schwester der Kaisers, erwarb die Villa und erweiterte sie. 1929 kaufte die Reichswehr das Gebäude, und 1949 wurde das Palais Schaumburg Sitz des Bundeskanzlers. Wir besichtigten im ersten Stock die Arbeitsräume des Kanzlers und dann Parterre den Kabinettssaal und den großen Speisesaal und erfuhren viel über die Kabinettsführung der einzelnen Bundeskanzler, bis .
Ein herzlicher Dank an Ziethen, der diese Besichtigung organisiert hat. - Oboff
Besuch des Arp-Museums am 22.02.2011 zusammen mit dem OV Koblenz-Mittelrhein
Die Besichtigung des "einzigen Museums mit Gleisanschluss" - nämlich des Arp-Museums im Bahnhof Rolandseck - interessierte eine stattliche Anzahl Koblenzer und Bonner. Wir waren jedenfalls mit über 10 Anwesenden gut vertreten und können uns nur bei Beate Unruh und Strippe für die hervorragende Organisation bedanken!
Zunächst stand die Besichtigung des Gebäudes im Vordergrund: Der "alte" Bahnhof Rolandseck, der Mitte des 19. Jahrhunderts fertig gestellt wurde, wurde zunächst als klassizistisches Beispiel und als markantes Zeugnis "vornehmer" Bahnhöfe präsentiert. Es folgte der Gang in den Neubau, der von dem deutsch-amerikanischen Architekten Richard Meier entworfen wurde. Im September 2007 war die offizielle Einweihung. Im Neubau sahen wir leider nur die "Installationen", so dass wir keine Zeit hatten, die Arp-Sammlung in der zweiten Etage zu besuchen. Es blieb allerdings genügend Zeit, noch die Gemäldeausstellung "Kunstkammer Rau - superfranzösisch" anzusehen. Die uns führende Kunsthistorikrin wies dabei insbesondere auf die ausgestellten französischen Impressionisten hin, wie zum Beispiel auf Renoirs "Frau mit Rose" oder auf die Schneebilder von Monet und von Caillebotte.
Den Abschluss bildete für viele Teilnehmer die Nachbereitung im "Bahnhofsrestaurant", von welchem aus man den wunderschönen Blick auf den Rhein und die gegenüberliegende Rheinseite genießen konnte.
Herzliche Grüße - Du hast übrigens Recht, es war eine runde Sache mit den Kowelenzern - Oboff
Besuch der Bundeskunsthalle am 19.01.2011 anlässlich der Ausstellung "Napoleon und Europa - Traum und Trauma"
Wie kaum eine andere europäische Persönlichkeit prägte Napoleon Bonaparte in nur knapp 16 Jahren zwischen 1799 und 1815 das politische Gesicht Europas - im positiven wie im negativen Sinne. Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle zeigte ein umfassendes Bild von Napoleon, seiner Zeit, seiner Politik, seiner Propaganda und seiner Verwaltung ("Code Napoleon"). 26 Damen und Alte Herren ließen sich bei der interessanten und lebhaften Führung anhand der Exponate in diese Zeit zurückversetzen.
Anschließend war Nachbereitung im für diese Fälle bewährten "BistroRante" angesagt. - Oboff
Geführte Wanderung am 16.10.21010
Von Roswitha Oschmann
Siebengebirge. "Den Zisterziensern von Heisterbach war die Rosenau nicht geheuer. Sie kauften die ziemlich neue Burg, um sie abzureißen. Dieses Recht wurde dem Kloster im Vertrag ausdrücklich zugesichert. Das war sehr ungewöhnlich. Um 1250 wurde sie zerstört."
Und nun standen die Sieger des GA-Wandertags an der Ruine und ließen sich von Kulturlandschaftsführer Jakob Sieger aus Königswinter die spannende Geschichte der Burg Rosenau erzählen. Der Ortsverein Bonn/Rhein-Sieg des Akademischen Turnbundes hatte bei der Tour des General-Anzeigers im September den Vereinspreis für die größte Gruppe eingeheimst.
Der ATB wurde 1883 bei Jena gegründet. Er ist der Dachverband der akademischen nichtfarbentragenden Turnverbindungen an deutschen Universitäten und Hochschulen.
Und der brachte die Mitglieder nun erneut in Bewegung: Denn mit der Auszeichnung verbunden war eine Wanderung durch das Siebengebirge. Nun waren die 16 Teilnehmer zwar alle schon mal auf eigene Faust rund um den Drachenfels unterwegs. "Aber jetzt sehe ich das Siebengebirge mit ganz anderen Augen, ich lerne es völlig anders kennen durch die umfassenden Erklärungen", staunte Vorsitzender Volker Unruh.
Im vergangenen Jahr hatte sich der Turnbund erstmals am GA-Wandertag beteiligt und auf Anhieb als mitgliederstärkster Verein eine Fahrt durch die Eifel antreten können. "Weil der Wandertag des General-Anzeigers so vorzüglich organisiert ist, machten wir auch diesmal wieder mit, genossen die schöne Landschaft und das Picknick in Stadt Blankenberg."
Und errangen ganz nebenher den von Krombacher Weizen gesponserten Vereinspreis unter dem Motto "Unsere schöne Heimat". Per Bus ging es bequem von Bonn aus nach Königswinter. Mit der Zahnradbahn erreichte die Wandergruppe das Plateau des Drachenfels. Na gut, mit der schönen Aussicht klappte es nicht.
Das Wetter war, anders als beim GA-Wandertag, nicht preisverdächtig. Aber was da vom Nebel verschluckt wurde, deckte Jakob Sieger als exzellenter Siebengebirgskenner an anderer Stelle auf. Zunächst waren natürlich die aktuellen Planungen auf dem Drachenfels ein Thema.
"Mir gefällt es nicht, dass so ein Glaskasten in die Landschaft gebaut wird", so Elsbeth Schu aus Meckenheim, während ihr Mann Hans Rudolf die Planungen ganz gut fand. 16 Kilometer führte Sieger die Gewinner durch den Wald und öffnete ihnen die Augen. "Ich wohne am Petersberg. Aber heute sehe ich das Siebengebirge aus einer ganz anderen Perspektive und erfahre viele Einzelheiten", meinte Volker Knoerich.
"Ich genieße es, auf unbekannten Pfaden zu gehen mit einem Führer, der sich gut auskennt, so dass ich nicht auf den rechten Weg achten muss und die Natur in vollen Zügen genießen kann", sagte Eva Scheidt aus Bonn, die Hundedame "Ida" an der Leine mitgenommen hatte und beeindruckt war von der Wiesen-Geschichte.
An der "Userotts-Wiese" erläuterte Jakob Sieger nämlich, wie Kulturlandschaft und Naturschutz unter einen Hut gebracht werden können. Die im Mittelalter gerodete Fläche, die im Naturschutzgebiet liegt, wird dennoch von Bewuchs freigehalten. "Aus Respekt vor der Kulturlandschaft. Sie ist auch Wärmeinsel und Lebensraum für spezielle Tiere."
Eine ähnliche Gemengelage erläuterte Sieger am Stenzelberg. "Natürlich muss das Klettern reglementiert werden. Aber die Kletterer sorgen auch dafür, dass der Stenzelberg nicht zu stark verbuscht. Das ist für die Mauereidechsen wichtig." Warum die Nadelbäume "Preußenbaum" heißen? Und wie das mit den Steinbrüchen im Siebengebirge war? All das erfuhren die GA-Preisträger.
Unversehens "grub" Jakob Sieger einen Feuersalamander aus dem Laub. Ein kleiner Trick: Er war aus Plastik und kam aus der Jackentasche. "Aber wir haben hier eine starke Population. Es ist ein Drachen en miniature. Er könnte das Wappentier von Königswinter sein", lachte Sieger. Als Stärkung unterwegs gab"s im Einkehrhaus Erbsensuppe und Krombacher. In der Weinmühle klang der Tag bei einem Essen aus. Und fest steht: Bei der GA-Wanderung 2011 ist der Akademische Turnbund wieder vertreten.
Artikel im General-Anzeiger vom 18.10.2010
GA-Wandertag am 5.9. und Wanderung durch das Siebengebirge am 16.10.
Herrliches Wetter begleitete uns anlässlich der Wanderung durch das Siegtal zur Stadt Blankenberg, die vom Bonner GA am 5. September 2010 als Wandertag organisiert war. Mit 13 Mann und Frau sowie dem Hund Ben hatten wir wieder das größte Team auf die Beine gestellt. Die Wanderung endete auf dem Marktplatz der Stadt Blankenberg mit einem zünftigen Mittagessen.
Es folgte die aus unserer Sicht angemessene Ehrung: Wir gewannen nun schon zum zweiten Mal den Preis für die größte teilnehmende Gruppe. Diesmal bestand der Preis in einer geführten Wanderung durch das Siebengebirge, den wir dann am 16. Oktober 2010 einlösten. An diesem Samstag wurden wir - 16 Teilnehmer und wiederum ein Hund, diesmal die Hündin Ida - zunächst per Bus zur Talstation der Drachenfelsbahn gebracht, wir bestiegen die Zahnradbahn und nach wenigen Minuten befanden wir uns auf dem Drachenfels. Es folgte eine interessant geführte Wanderung in Richtung Margarethenhöhe mit Rast im Einkehrhaus "Waidmannsruh". Dann ging es weiter durch die Steinbrüche des Stenzelberges, an der Ruine Heisterbach vorbei nach Oberdollendorf. Dort klang die Wanderung aus mit einem Abendessen im Restaurant "Weinmühle". Zwar war das Wetter nur mittelmäßig, aber Wanderung und Verköstigung waren hervorragend! Das sollte uns Ansporn sein, auch im kommenden Jahr wieder die größte Gruppe beim GA-Wandertag zu stellen! - Reinhart Schenk v. Oboff
Bericht für das ATB-Blatt Heft 246 Oktober 2010
Was war beim OV Bonn los?
Am 24.03.2010 besuchten wir mit über 20 Teilnehmern die Ausstellung "Dinosaurier - Giganten Argentiniens" im Zoologischen Forschungsmuseum Koenig. Die lebendige und höchst sachkundige Führung wurde von Prof. Sander, seit 2004 Sprecher der Saurierforschungsgruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft, geleitet. Wir unternahmen eine „evolutionäre Zeitreise“ durch die Zeit von etwa 230000 Millionen Jahre bis ca. 65000 Millionen Jahre vor Christi Geburt. Die Bandbreite der Führung bewegte sich von fossilen Eiern der Langhalssaurier bis zu Nachbildungen und Skelettrekonstruktionen der größten fleischfressenden Saurier (Raubsaurier) Gigantosaurus und des pflanzenfressenden - etwa 38 m langen und 8 m hohen - Argentinosaurus. Anschließend vertieften einige Teilnehmer ihr Wissen noch bei dem Vortrag „Wie füttere ich einen Dinosaurier?“, andere „fütterten sich selbst“ im Museumscafé.
Im Zimmertheater DIE PATHOLOGIE besuchten wir am 30.04.2010 die Theatervorstellung „Die Marquise von O.“ nach Heinrich von Kleist. Wir hatten das Theater für uns gebucht - 24 Plätze - und sahen in dem intimen und charmanten Theater eine werktreue Inszenierung dieses Klassikers. Das Stück wurde von drei Schauspielerinnen dargestellt, die durch ihre sprachlichen und schauspielerischen Leistungen beeindruckten. Im Anschluss an die Vorstellung, die ohne Pause etwa 60 Minuten dauerte, schlossen wir den Abend mit anregenden Gesprächen bei Bier und Wein im Lokal „Pathos“ ab.
Am Samstag, 15. Mai 2010, profitierten über dreißig Alte Herren und Aktive von dem Gewinn des GA-Wandertages vom September 2009. Die gewonnene Tour mit dem GA-Cabriobus führte uns zunächst an Euskirchen vorbei nach Zülpich, danach nach Lechenich und von dort aus wieder zurück nach Bonn. In Zülpich wurde das „Museum der Badekultur“ besichtigt. Durch zwei profilierte Museumsführerinnen wurde uns zunächst die wohl am besten erhaltene römische Thermenanlage nördlich der Alpen vorgestellt und anschließend wurde eine „Zeitreise“ zur Geschichte des Badens und der Hygiene präsentiert. Der kurze Rundgang durch das Stadtzentrum endete in einer Trattoria am Marktplatz. Im nächsten Ort Lechenich waren wir bereits in Zeitnot: Eine Besichtigung der Stadt und der Landesburg musste unterbleiben, damit noch ausreichend Zeit zum Kaffeetrinken blieb. Die Rückfahrt durch das Vorgebirge erfolgte - fast ausnahmslos - in der für den Bus zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h (!), da der Fahrer noch eine weitere terminliche Verpflichtung hatte. Zusammenfassend: Leider war das Wetter nicht angetan über weite Strecken mit geöffnetem Cabriodach zu fahren, aber für die gute Stimmung und die anregenden Gespräche war das unerheblich. Vielleicht schaffen wir es im September 2010 wieder, die größte Wandergruppe zu stellen und gewinnen erneut!!
Zwölf wackere Wanderinnen und Wanderer und die Hündin Ida trafen sich zur Eifel-Vulkanwanderung am 12.06.2010. Ausgangspunkt war der Parkplatz Rodder Maar bei Niederzissen. Das erste Ziel war die Wanderung auf den Vulkan Bausenberg. Unser Wanderführer Boris erläuterte die Besonderheit dieses Hufeisenkraters, dessen Lavawelle sich einst bis ins Vinxtbachtal ergoss. Er wies auch auf die spezielle Pflanzen- und Vogelwelt hin, die sich an den Kraterrändern entwickelte. Weiter ging es durch lichten Buchenwald, vorbei an der Flugzeugabsturzstelle, an der am 20. Februar 1944 Kabas Onkel den Tod gefunden hat, und dann zum gemeinsamen Mittagessen im Restaurant „Neuer Maarhof“ mit phantastischem Blick auf Burg Olbrück. Nach der Einkehr, bei Einsetzen heftigen Regens, setzten wir die Wanderung fort, indem wir das Roddder Maar umrundeten. Wir beobachteten vielfältige Wasservögel und die Erfolge der Renaturierung dieser Wasserfläche. Renate und Boris als kundigen Organisatoren ein herzliches Dankeschön! Die Wiederholung einer Wanderung in dieser wunderschönen Gegend wurde bereits ins Auge gefasst.
Eine Premiere besonderer Art in einem wunderbar ansprechenden Rahmen erlebten Bundesbrüder, Ehefrauen und Gäste am 27.06.2010: Sie waren der Einladung von Konstanze Glöy und Bbr. Glöy v. Abt zu einer musikalischen Matinée mit anschließendem Empfang in ihrem Haus in Sankt Augustin gefolgt. Der musikalische Teil umfasste Klavierstücke von Joseph Haydn, Wolfgang A. Mozart, Frédéric Chopin, Christian Sinding und eine Sonata für Cello und Klavier von Bernhard Romberg, dargeboten von Abt (Klavier) und Sibylle Schenk (Cello). Nach herzlichem Beifall und Dank für die musikalischen Darbietungen folgte der gesellige Teil im Garten der Gastgeber - bei strahlendem Sonnenschein -, die mit vorzüglichem Essen und Getränken eine „lebhafte Abrundung“ des kulturellen Vormittags bis in den Nachmittag bewirkten.
Zu einem „Probestammtisch“ im Biergarten des Schaumburger Hofes trafen sich am 07.07.2010 Bundesbrüder und Ehefrauen. Es war ein wunderschöner, sonniger Abend unter den Bäumen des Biergartens. Wir genossen den Blick auf den Rhein, die Gespräche, das Bier und das Abendessen. Gegen 20.00 Uhr verließen wir den Schaumburger Hof, um uns das Fußballspiel Deutschland gegen Spanien anzusehen - dessen Ergebnis ja bekanntlich nicht überzeugen konnte.
Ausblick: 5. September: General-Anzeiger-Wanderung von Hennef-Weldergoven nach Stadt Blankenberg – Mitte Oktober: Besichtigung Deutsches Museum in Bad Godesberg – Ende November: JHV und Vortrag Bbr. Frisch v. Re über Industriespionage – 03. Dezember: Nikolausessen – Mitte Dez.: Weihnachsbaumschlagen.
Mit bundesbrüderlichen Grüßen
Volker Unruh v. Kaba und Reinhart Schenk v. Oboff